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Stressabbau durch Meditation

Meditation für Stressabbau

  • Seitdem unsere moderne Kultur die Auswirkungen von Stress auf Gesundheit, Fokus, Schlaf, Beziehungen, Kreativität und Bewusstsein bemerkt hat, sind viele Menschen auf der Suche nach Unterstützung bei der Bewältigung von Stress
  • Es gibt viele Techniken mit Stress umzugehen, aber nicht viele, die uns helfen, widerstandsfähiger gegen Stress zu werden. Meditation ermöglicht uns genau das.

  • Menschen, die täglich meditieren, stellen fest, dass die Meditation das Leben nicht weniger aufregend oder weniger herausfordernd macht. Sie fühlen sich einfach nicht mehr so überfordert.

Warum Stress zu einem Dauerzustand werden kann

 

Stress ist in vielerlei Hinsicht ein Symbol unserer Zeit. Jede Person scheint zu einem gewissen Grad davon betroffen zu sein, darüber zu sprechen oder davor zu warnen – aber was genau ist Stress?

 Und wie wirkt er sich auf unseren Geist, unseren Körper und unseren Lebensstil aus?

Nun, wir Menschen stellen eine Besonderheit im Tierreich dar. Wir verfügen über die einzigartige Fähigkeit (teilweise dank unseren ausgebildeten präfrontalen Kortex), durch bloßes Nachdenken über ein Problem in unserer imaginären Zukunft eine Stressreaktion hervorzurufen.

 

Für ein durchschnittliches Säugetier ist dies kein Thema. Stress bei Tieren entsteht als direkte Reaktion auf ein stressiges Ereignis – nämlich, wenn sie davon bedroht sind, gegessen zu werden … oder sie versuchen, etwas zu essen, das nicht gefressen werden möchte. Bei den meisten Tieren hält der Stress nicht an. Stress ist ein seltenes, plötzlich auftretendes und oft tödliches Ereignis.

Menschen haben nicht so viel Glück (oder vielleicht doch?). Die Entwicklungen der letzten 10 000 Jahre menschlicher Zivilisation haben dazu geführt, dass unser Stress konstant, endlos, quälend und oft allgegenwärtig sein kann.

Aber wie du gleich sehen wirst, kann diese neue Art von „imaginärem Stress“ schließlich auch für uns zu einem tödlichen Ereignis werden.

Glücklicherweise gibt es – obwohl es manchmal ausgeschlossen erscheint – Möglichkeiten, mit deinem Stress schlauer umzugehen. Ein kleiner Hinweis …

Es geht wie immer darum, mit demselben seltsamen und wundervollen menschlichen Gehirn (… mit seiner entwickelten, hyperaktiven Hardware) zu arbeiten, das uns überhaupt all diese Stressprobleme beschert hat.

Wie Stress unseren Körper und Geist beeinflusst

 

Erinnerst du dich an das letzte Mal, als jemand aus einer Ecke gesprungen kam und dir einen Schreck eingejagt hat? In diesem Moment warst du plötzlich hellwach, konzentriert und spürtest jede Faser in deinem Körper. Aber was ist es, genau, das uns so fühlen und reagieren lässt?

 

Das autonome Nervensystem. Das autonome Nervensystem steuert all unsere unfreiwilligen Körperfunktionen. Wenn du errötest, atmest, Gänsehaut oder einen Orgasmus hast – das ist das autonome Nervensystem in Aktion. Das autonome Nervensystem besteht aus zwei wichtigen Teilen. Das sympathische Nervensystem und das parasympathische Nervensystem.

 

Kurz gesagt – das sympathische Nervensystem kontrolliert Kampf, Flucht, Schrecken, Angst Fortpflanzung (Angst, Lampenfieber und Sexualität ist alles die Arbeit des sympathischen oder „Stress-Nervensystems“.) Für den Rest ist das parasympathische Nervensystem zuständig – es steuert entspanntere Aktivitäten … Wachstum, Energiespeicherung, Verdauung … Arbeiten am Immunsystem … Schlaf und tiefe Ruhe.

 

Hier ist der Haken. Diese beiden Systeme arbeiten in Abwechslung. Sie können nicht gleichzeitig ausgeführt werden.

Jetzt haben wir ein Problem

 

Wenn dein Körper unter Stress steht, zieht er kurzfristige, energieintensive Aktionen vor – und bricht schnell alle langfristigen Projekte ab. Dinge wie Organ- und Gewebereparatur, ordnungsgemäße Verdauung, Sexualtrieb, Wiederherstellung von Energie (Schlaf) und Funktionen des Immunsystems werden sofort gestoppt oder stark gehemmt. Wenn dein Körper denkt, dass er in den nächsten 30 Sekunden getötet und gegessen wird, gehen alle Bestrebungen die nächsten zehn Jahre zu überleben, flöten.

Möchtest du mit deinem Partner oder Partnerin einen Spaziergang im Park genießen? Möchtest du vor einer Präsentation oder Prüfung gut schlafen? Willst du gesund, fit, präsent, lustig und entspannt bleiben …?

… wenn dein Körper ständig so reagiert, als wärst du nur Sekunden von einem schrecklichen, lebensbeendenden Ereignis entfernt, dann ist das alles andere als hilfreich. Du wirst dich schwach, abgelenkt und emotional ausgelaugt fühlen.

Es wird ein größeres Risiko für Herzinfarkt, Blutgerinnsel, Diabetes, Depressionen, Krebs und Schlaganfall mit sich bringen. Um nur ein paar Auswirkungen von Stress zu nennen.

 

Stress ist hilfreich. Aber nicht auf dem Niveau, auf dem die meisten von uns es in der modernen Welt erleben.

Meditation und Stress

 

Die gute Nachricht ist, dass Meditation dir nicht all deinen Stress nehmen wird.

Wenn Meditation Stress vollständig beseitigen könnte, wäre das auch nicht gesund. Du würdest dich in ein stumpfsinniges, sabberndes Etwas verwandeln, das kaum in der Lage wäre, vom Boden aufzustehen.

 

Stress kann auch einfach die Erfahrung sein, herausgefordert zu werden oder sich lebendig zu fühlen. Du brauchst Stress, um mit der Welt zu interagieren und dich zu engagieren – nur wenn wir uns vom Stress überwältigt fühlen, wird es zum Problem.

 

Meditation ist in vielerlei Hinsicht eine einzigartige mentale Praxis. Eine davon ist, dass Meditation durch die Aktivierung des parasympathischen Nervensystem (das Entspannungsnervensystem, das in Zusammenhang mit körperlicher und geistiger Genesung, Immunsystem und Verdauung steht) nicht nur Stress reduziert, es erhöht auch unsere Widerstandskraft gegen Stress, indem unser Gehirn trainiert wird.

 

Das bedeutet, dass Meditation nicht nur eine Möglichkeit ist, um dem Stress für einen Moment zu entfliehen, es befähigt uns auch, mit mehr Stress – und somit auch mit mehr Leben – zurecht zu kommen. Das ist es auch, was mich stolz macht, diese uralte Meditationspraxis auf meine einzigartige Weise zu lehren.

Es geht nicht darum, Stress abzubauen und irgendwo auf einem Berggipfel zu sitzen (obwohl das manchmal auch verlockend sein kann), sondern darum, mehr Arbeit und mehr Leben bewältigen zu können.

Meditation bedeutet für mich, dich körperlich und geistig so stark zu machen, dass du das bestmögliche Leben führen kannst. Damit du ein besserer Teil dieser Welt sein kannst, und nicht damit du von ihr wegläufst.

Wissenschaftliche Studien von Meditation für Stressreduktion

 

In den letzten Jahren habe ich mit Besorgnis beobachten können – man könnte fast von einem Trend sprechen – dass immer häufiger wissenschaftliche Studien dazu instrumentalisiert werden, Menschen zu überzeugen Kurse zu kaufen / Diäten zu starten / oder bestimmte Lebensstile zu vermeiden.

 

Du wahrscheinlich auch.

 

Für mich geht das gegen meine Geschäfts-Ethik, so ehrlich und transparent wie möglich zu sein. Jede Person, die eine Forschungsarbeit gelesen hat, wird dir sagen, dass nichts eine Gewissheit ist – was nach heutigem Verständnis wahr ist, kann morgen falsch sein.

 

Die Vorteile von Meditation gegen Stress wurden wissenschaftlich untersucht und die Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Aber die Suche nach der Wahrheit ist immer eine persönliche Reise. Wenn du also an der Wissenschaft interessiert bist, lese hier Artikel von Google Scholar.