Dein erster Schritt in dein Wunschleben


15 Jahre habe ich im Büro auf der Bank gesessen.

Heute sitze ich an einem Strand "in" meinem Home-Office.

Und schreibe gerade an einem Artikel.

Für ein Online Magazin.

Als Psychologin.

Über das Thema Home-Office. :-)


Ich bin jetzt da.

Da wo ich mich in meinem inneren Auge gesehen habe.

Unabhängig von Ort und Zeit.

Ich tausche Dinge, die ich besass für Erlebnisse.

Da bin ich jetzt.

Das ist mein Bild.

Welches ich mir gestaltet habe.

Was mir wirklich wichtig ist.

Ich bin da, wo ich mich gesehen habe.


Alles beginnt mit einem Bild im Kopf!


Das war aber nicht immer so und auch mein

jetziges Leben ist nicht immer nur Sonnenschein.

Und das ist auch gut so.


Damals folgte ich dem Strom,

von dem ich dachte,

er sei genauso für mich bestimmt.

Weil ich es so gelernt habe, seit kleinauf.

Ich habe mit 15 meine Bankkarriere mit einer Lehre gestartet.

Ein Training folgte dem anderen.

Eine Weiterbildung jagte die nächste.

Eine neue Sprache und eine neue Reise folgten der anderen.

Immer auf der Suche nach dem nächsten Schritt.

In der Hoffnung, dass dieser erfüllende Moment endlich eintrifft.


Ich fühlte mich dabei oft niedergeschlagen.

Nicht glücklich.

Mein Körper machte sich bemerkbar:

Nacken-, Rücken-, Kopfschmerzen.

Überfordert.

Weil ich in eine Richtung rannte.

Immer schneller.

Dahin, wo alle hin rennen.


Ich zog mich zurück.

War gereizt.

Konnte nicht mehr gut schlafen.

Befand mich immer wieder in Panik Attacken.

Mein Körper hatte schon längst alle

Alarmglocken an.

War schon bei vielen Ärztinnen mit all

den Beschwerden aber ich war körperlich gesund.


Ich vergaß mich selbst in meinem Leben!


An dem Punkt, an dem ich mein Wirtschaftsstudium

In der Tasche hatte.

Einen guten Job in der Bank hatte

und eigentlich soweit alles gut und erreicht war...

ist es passiert.

Schließlich drängte ich mich mir selbst auf.

Was nun?

Es gab einige ernste Fragen zu beantworten.


Will ich in diesem selbst-gemachten Korsett eigentlich auch wirklich leben?

Wer bin ich?

Was will ich überhaupt in meinem Leben?


Und JETZT frage ich dich:

Wie sieht dein Bild aus?

Wo siehst du dich?

Was willst du wirklich in deinem Leben?


Stell dir Mal folgendes vor:


Angenommen, du hast es in der Hand.

Dein Leben.

Weil du die hauptdarstellende Person bist!

Weil du die längste Beziehung in deinem Leben bist.

Weil du wichtig bist!


Angenommen, du kannst es neu denken!

Wie damals als kleines Kind:

Neugierig die Welt entdecken.

Neu entdecken.


Bevor du passend "gemacht" wirst.

Lernst, zu genügen.

Reinzupassen in die Schablone des Lebens.

Immer schneller.

Immer besser.

Noch mehr Dinge.

Noch mehr besitzen.


Bestimmte Bilder.

Die du unreflektiert übernimmst:

Wie Arbeit geht.

Wie Partnerschaft geht.

Wie das Leben geht...


Was wenn du dich aus diesem Korsett befreist?


Nochmals genau hin schaust und dich fragst:

Was benötige ich wirklich?


Nimm ein weisses Blatt Papier!

Überleg dir, was und wer alles darauf soll.

Auf deinem Bild des Wunschlebens.


Und ich lade dich ein, erlaube dir, frei zu denken,

geh raus aus deiner Komfortzone.

Abseits der Erwartungen anderer.

Und abseits was jetzt schon da ist.


Und schon hast du den ersten Schritt genommen.

Und immer wenn du aufs Bild schaust und denkst:

"So jetzt hab ich's."


Schau's dir nochmals an und frag dich nochmals:

Ist das wirklich das, was ich will, was ich brauche

um von meinem Wunschleben zu sprechen?


Und setz dich nochmals hin.


Bis es wirklich 100% passt.


Was steht auf deinem Bild?

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© 2019 Dunja Kalbermatter, Fotos: Brandon Heffner, Design: Andrea Forgacs